Besuchergruppe zum 100.

Zu seinem 100-Tage-Jubiläum am 15. September 2005 begrüßte der Essener SPDLandtagsabgeordnete
Thomas Kutschaty eine Besuchergruppe aus seinem Wahlkreis im Düsseldorfer Landtag. "100 sehr ereignisreiche Tage waren es", so Kutschaty, der den interessierten Besuchern einen Einblick in den parlamentarischen Alltag bot.

Viele intensive Gespräche habe er in dieser Zeit bereits geführt, berichtete Kutschaty seinen
Gästen. Darunter auch solche mit der Mitarbeitervertretung des Bethesda-Krankenhauses, das für den nächsten Sommer die Schließung angekündigt hat. "Das Bethesda ist eine Borbecker
Institution. Viele Menschen gehen hier täglich ihrer Arbeit nach. Für mich ist es ein wichtiges
Anliegen, dass auch nach einer Schließung möglichst viele einen neuen Arbeitsplatz finden und die medizinische Versorgung in Borbeck sicher gestellt bleibt", so Kutschaty.

Es gab viele weitere Themen, deretwegen Bürger das Gespräch mit Kutschaty suchten, darunter
die Feinstaubbelastung im Essener Norden, die von der neuen Landesregierung beabsichtigte
Verschlechterung bei den Mieterrechten und die Zukunft der Gesamtschulen, sowie die geplante
Errichtung einer Müllverbrennungsanlage auf dem Econova-Gelände, der Kutschaty außerordentlich kritisch gegenübersteht.

Außerdem hat Kutschaty kleine Anfragen an die
Landesregierung gerichtet, in denen er um Stellungnahmen zur wohnortnahen medizinischen
Versorgung und zur Lehrerausstattung der Schulen in seinem Wahlkreis bittet.

Die ersten 100 Tage der neuen Landesregierung finden bei Kutschaty keine Anerkennung: "Die
Minister im Kabinett Rüttgers überbieten sich mit Ankündigungen und kostspieliger Symbolpolitik.
Dem gegenüber stehen gebrochene Versprechen. Der Investitionsstopp für Krankenhäuser verunsichert Kliniken und Patienten gleichermaßen. Und anders als noch vor der Wahlangekündigt werden nun auch BAföG-Empfänger bei den Studiengebühren zur Kasse gebeten, um nur zwei Beispiele für den Fehlstart von schwarz-gelb zu nennen."

Oft und gerne ist Kutschaty in seinem Wahlkreis unterwegs und Gast auf zahlreichen Veranstaltungen von Verbänden und Vereinen: "Die Menschen haben mir ihr Vertrauen geschenkt, damit ich ihre Interessen laut und vernehmlich in Düsseldorf vertrete. Vor diesem Hintergrund ist mir die Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern besonderes wichtig", so Kutschaty.