Sichere Versorgung für Kranke

Gemeinsam erörterten Manfred Sunderhaus, Geschäftsführer des Borbecker Philippusstiftes, und der Landtagsabgeordnete Thomas Kutschaty (SPD) die aktuelle Situation in der Borbecker Krankenhauslandschaft.

Die Entwicklungen in den vergangenen Wochen und der Beschluss, dass Bethesda-Krankenhaus zum 30. Juni 2006 endgültig zu schließen, hatten viele Borbecker Bürger verunsichert. Insbesondere die ortsnahe Krankenhausversorgung stand im Focus des Interesses. „In dieser Hinsicht können wir den Borbeckern wohl ihre Sorgen nehmen”, so Manfred Sunderhaus. „Der Vorschlag, die Chirurgie künftig im Philippusstift zu etablieren, wird von allen Verantwortlichen einhellig mitgetragen. Sowohl Kostenträger und Politik als auch die für die Landeskrankenhausplanung zuständigen Stellen haben Ihre Unterstützung fest zugesichert.”

Dagegen könne man jetzt noch keine konkreten Aussagen zu den Arbeitsplätzen machen, die im Bethesda-Krankenhaus entfallen. Manfred Sunderhaus: „Heute kann ich nur klar formulieren, dass wir im Philippusstift mit der jetzigen Personalstärke zusätzliche Aufgaben im geplanten Umfang nicht bewältigen können.

Die künftige Chirurgie im Philippusstift werde wohl im Juli 2006 einen Teil der gefährdeten Arbeitsplätze aufnehmen können – in welchem Umfang könne jedoch noch nicht näher definiert werden. Thomas Kutschaty hofft auf eine positive Entwicklung: „Eines ist klar, wir wollen eine neue Perspektive für die betroffenen Mitarbeiter.”