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Mein Lieblingsteam? Kommt aus dem Ruhrgebiet.

Wenn man in die Politik geht, geht die Familie mit. Lange Sitzungen, spontane Presseanfragen zu allen Uhrzeiten oder der Moment, wenn Du am eigentlich freien Wochenende günstig in der Warteschlange zum Ticketverkauf stehst und dann doch ein wirklich wichtiger Anruf kommt. Da muss das Umfeld mitspielen. Dafür alleine schon muss ich meiner Familie jeden Morgen und jeden Abend danken. Es ist aber noch viel mehr.

Ich bin unfassbar glücklich, dass die Diskussionen mit Familie, Freunden und Bekannten mir immer wieder klarmachen, was es zu tun gibt. Ich bin der Überzeugung, dass man Politik nur dann gut machen kann, wenn Du weißt für wen und für was. Mein Umfeld stellt mich ins Leben. Das gibt mir jeden Tag die Motivation, gute Politik für die Menschen in NRW zu machen.

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Meine Frau Christina und ich haben uns Anfang der 1990er-Jahre bei den Jusos kennengelernt. Bei den Jungsozialisten in Borbeck war eine Zeit lang weniger los. Im Vorstand kam einer auf die Idee, mal all die anzurufen, von denen es zwar eine Karteikarte gab, aber noch nie gesehen wurden. Eine super Idee, wie ich noch heute finde. Denn an einem Montagabend saß sie dann da. Erst hat’s geblitzt, dann gefunkt – und aus der Juso-Liebe entwuchs die Liebe meines Lebens.

Thomas Kutschaty mit seiner Frau auf Kreta
1992: Meine Frau Christina und ich

Als ich meine Frau kennenlernte, war sie gerade im letzten Ausbildungsjahr als Gärtnerin. Die Prüfung war damals in Oberhausen. Ich habe sie danach abgeholt. Wir Beide waren damals stolz. Hauptschule, Abitur, Ausbildung, später Studium der Raumplanung in Dortmund, heute Stadtplanerin. Christinas Karriere ist beeindruckend.

Unser erster gemeinsamer Urlaub auf Kreta. Christinas Mutter ist Griechin. Die Großeltern lebten damals in einem Bergdorf und haben mich natürlich kritisch gemustert. Aber auch diese Prüfung haben wir bestanden.

Also wurde es ernst. Mit meinem ersten Staatsexamen sind wir zusammengezogen. 1995 haben wir erst standesamtlich, ein Jahr später kirchlich geheiratet. Im Winter des Jahres kam Alexander, im Jahr 2000 Johannes und 2007 Anna auf die Welt. Unsere drei Kinder gehen heute erfolgreich ihren Weg. Das fühlt sich für Eltern schon verdammt gut an. Wie gesagt: Ich bin dankbar. Für das, was bis heute passiert ist. Für das, was wir jeden Tag zusammen schaffen in der Familie. Und auf das, was noch kommen wird!? Darauf freue ich mich.